Essenzielle Aminosäure

Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine. Essenzielle Aminosäuren braucht unser Körper lebensnotwendig, kann sie aber nicht selbst herstellen. Wir müssen sie mit der Nahrung aufnehmen. Eine proteinreiche Ernährung ist darum wichtig. Aus zugeführten Proteinen gewinnt der Körper essenzielle Aminosäuren und macht daraus neue Proteine, mit denen er zum Beispiel Zellen bildet und repariert.

Semi-essenzielle und nicht-essenzielle Aminosäuren stellt unser Organismus aus anderen Aminosäuren selbst her. Einige semi-essenzielle Aminosäuren müssen wir nur im Wachstum, bei starker Belastung (Kraft- und Ausdauer-Sport, Stress etc.) oder Krankheit zusätzlich mit der Nahrung aufnehmen – dann sind auch sie essenziell.

Ein Mangel an essenziellen Aminosäuren stört die Protein-Bildung des Körpers. Auch nicht-essenzielle Aminosäuren können dann nicht mehr für die körpereigene Eiweiß-Synthese – etwa für die Enzym-Bildung – genutzt werden.

Für den Menschen gelten die Aminosäuren Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin als essenziell.

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