Omega-3-Fettsäure

Omega-3-Fettsäuren sind essenzielle, ungesättigte Fettsäuren: Unser Körper kann sie nicht selbst herstellen, wir müssen sie mit der Nahrung aufnehmen. Gute Omega-3-Fettsäure-Lieferanten sind Pflanzenöle wie Lein-, Raps- oder Walnussöl, dazu Algen und Fische wie Lachs, Hering oder Makrele.

Wir brauchen Omega-3-Fettsäuren für den Zell-Stoffwechsel, die Protein-Synthese sowie die Bildung von Hormonen und Abwehrzellen. Omega-3-Fettsäuren schützen vor Infektionen und Herz-Krankheiten. Sie erweitern die Gefäße, halten die Arterien elastisch und fördern die Durchblutung. Sie hemmen Entzündungen und beeinflussen die Leistung unseres Gehirns positiv. In biologischen Membranen beeinflussen sie die Fluidität und die Regulation von Ionen-Kanälen.

Ähnlich wirken Omega-6-Fettsäuren. Enzyme wandeln beide Fettsäuren um in Botenstoffe (Eicosanoid-Synthese). Im Körper sind sie dann lokale Mediatoren, die hormonähnlich wirken. Obwohl wir laut DGE etwa 5-mal so viele Omega-6- wie Omega-3-Fettsäuren aufnehmen sollten, liegt das Verhältnis in Mitteleuropa oft bei 10:1, teils bei 20:1., da Omega-6-Fettsäuren vor allem aus Tierprodukten stammen.

Je mehr das Verhältnis zugunsten der Omega-6-Fettsäuren verschoben ist, desto eher drohen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hier wie auch bei rheumatischen Erkrankungen kann die vermehrte Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren das Krankheitsrisiko mindern und Krankheitssymptome lindern. Auch bei altersbedingten Augen-Leiden, Alzheimer und einigen Krebsarten werden Omega-3-Fettsäuren positive Effekte zugeschrieben.

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