Aminosäure

Generell bestehen alle Körper-Proteine aus Aminosäuren. Aminosäuren sind die kleinsten Bausteine der Proteine und an vielen Körper-Prozessen beteiligt. Dafür bilden sie strukturierte Ketten, deren Verzweigungen über Art und Funktion der entstehenden Aminosäure-Ketten entscheiden. Alle Zellen, Hormone, Muskeln und Enzyme unseres Körpers bestehen aus solchen Aminosäure-Ketten. Standard-Aminosäuren werden in drei Gruppen eingeteilt: essenzielle, semi-essenzielle und nicht essenzielle Aminosäuren.

Für den Menschen sind 8 Aminosäuren essenziell: Isoleucin, Valin, Methionin, Leucin, Tryptophan, Lysin, Phenylalin und Threonin. Unser Körper kann sie nicht selbst herstellen, sondern muss sie mit der Nahrung aufnehmen. Besonders reich an essenziellen Aminosäuren sind Rindfleisch, Thunfisch, Milchprodukte, Eier, Quark und Nüsse.

Zu den semi-essenziellen Aminosäuren zählen unter anderem Arginin und Histidin. Unser Körper stellt sie selbst her, in bestimmten Lebenssituationen (Wachstum, Schwangerschaft etc.) müssen sie allerdings zusätzlich mit der Nahrung aufgenommen werden. 
Die 10 nicht-essenziellen Aminosäuren produziert der Körper selbst: Alanin, Asparagin, Asparaginsäure, Cystein, Glutamin, Glutaminsäure, Glycin, Prolin, Serin und Tyrosin.

Stress, falsche Ernährung und chronische Erkrankungen können zu einem Mangel an Aminosäuren führen. Zu den möglichen Folgen eines Aminosäure-Mangels zählen Müdigkeit, Leistungsabfall und eine erhöhte Infekt-Anfälligkeit.

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