Ballaststoff

Ballast-Stoffe (auch Faser-Stoffe oder Pflanzen-Fasern) sind Gerüst- und Stütz-Substanzen der Pflanzen. Für unseren Körper sind Ballast-Stoffe unverdaulich und können nicht verwertet werden. Dennoch haben sie einen „Wert“: Sie unterstützen die Verdauung und sorgen für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl.

an unterscheidet zwischen löslichen und unlöslichen Ballast-Stoffen, beide zusammen bezeichnet man als Gesamt-Ballast-Stoffe. Zu den löslichen Ballaststoffen zählen u. a. Pektine, Inulin und Oligofructose. Sie sind vor allem in Obst und Gemüse enthalten. Zu den unlöslichen Ballaststoffen zählen u. a. Zellulose und Lignin. Sie stecken überwiegend in Getreide und Hülsenfrüchten.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Erwachsenen täglich 30 Gramm Gesamt-Ballast-Stoffe aufzunehmen. Drei bis vier Scheiben Vollkornbrot decken bereits den halben Tagesbedarf. Mit durchschnittlich 22 Gramm pro Tag liegen die Deutschen allerdings deutlich unter der DGE-Empfehlung.

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