Blutzucker

Der Blutzucker (BZ) beschreibt den Glukose-Anteil im Blut (Glukose-Spiegel) und damit die im Körper vorhandene Menge des für Gehirn, rote Blutkörperchen oder auch Nierenmark unverzichtbaren Energie-Lieferanten. Anders als Fette, den Haupt-Energie-Lieferanten unserer übrigen Körperzellen, überwindet Glukose die Blut-Hirn-Schranke.

Die Höhe des Blutzucker-Spiegels und hier vor allem der Blutzucker-Langzeitwert HbA1c ist ein wichtiger Indikator für eine Diabetes-Erkrankung. Eine Glukose-Unterversorgung (Unterzuckerung) vermindert die Hirn-Leistung und kann die Ausschüttung von Adrenalin steigern und zittrige Hände, Schweiß-Ausbrüche sowie Krampanfälle auslösen.

Bei Gesunden liegen die Blutzucker-Werte im nüchternen Zustand zwischen 70 und 99 mg/dl. Nach einer Mahlzeit gelten Werte bis 160 mg/dl (direkt nach der Mahlzeit) bzw. maximal 140 mg/dl (zwei Stunden nach der Mahlzeit) als normal.

 

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