Diabetes-Prävention ist eine gesellschaftliche Aufgabe

Selbst Prominenz schützt nicht vor Diabetes, das zeigte die von ‚diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe‘ initiierte Diabetes Charity Gala in diesem Jahr deutlich. Denn einige der über 400 Gäste aus Politik, Sport- und Showgeschäft sind selbst betroffen, zum Beispiel Schauspieler und Autor Tetje Mierendorf und der Moderator Harry Wijnvoord, beide Typ-2-Diabetiker.

Diese Form der Zuckererkrankung galt in der Vergangenheit meist als Altersdiabetes. Im Laufe der letzten zehn Jahre jedoch hat sich die Zahl der Typ-2-Neuerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen verfünffacht: Jährlich kommen etwa 200 Neuerkrankungen hinzu. Experten gehen ebenfalls von einer Zunahme von Diabetes Typ 1 bei Kindern und Jugendlichen aus. Umso wichtiger ist es dem Hamburger Diabetologen und Vorstandsvorsitzenden von ‚diabetesDE‘, Doktor Jens Kröger, Projekte für Kinder und Jugendliche mit Diabetes zu unterstützen. So können jetzt erlebnispädagogische Ferienfreizeiten und Bewegungswochenenden, aber auch ein Projekt für Jugendliche mit Adipositas, bei dem die Diabetes-Prävention im Fokus steht, für zwei Jahre die Situation betroffener Kinder und Jugendlicher und ihrer Familien verbessern. Ermöglicht wird diese Projektförderung durch Unternehmen wie Almased, die das Engagement von ‚diabetesDE‘ seit Jahren gerne unterstützen.

Ein ausgewogener Stoffwechsel und damit auch eine bessere Lebensqualität, mit diesen Zielen vor Augen hatte Hubertus Trouillé vor über dreißig Jahren Almased entwickelt. Zu diesem Zeitpunkt war die Entwicklung der Stoffwechselerkrankung Diabetes zu einer der laut Erwin Rüddel, MdB, Leiter des Ausschusses für Gesundheit, „meistunterschätzten Krankheiten“ noch nicht absehbar. Genauso wenig absehbar war, dass auch unter Ärzten jetzt verstärkt ein Umdenken in der Prävention und Therapie von Diabetes gefordert wird: Die Aufnahme von Lebensstilintervention und Mahlzeitenersatztherapie in die Versorgungs-Leitlinien ist ein Zeichen dafür, dass sich auch unter Wissenschaftlern immer mehr Bewusstsein für nicht-medikamentöse Möglichkeiten zur Verbesserung der Lebenssituation von Diabetikern entwickelt. Für Ann-Kathrin Trouillé, die sich jetzt in dritter Generation im Unternehmen engagiert, ist die Entstehungsgeschichte des Produktes ein starker Anreiz, weiter in diabetologische Forschung sowie in Aufklärung hinsichtlich der Risiken der Zuckerkrankheit und Möglichkeiten der Prävention und Therapie, zu investieren: „Diabetes ist ein Thema mit hoher gesellschaftlicher Relevanz: Rund sieben Millionen Menschen sind aktuell erkrankt, täglich kommen circa 1.300 Menschen hinzu. Wir können einen Beitrag leisten, um Betroffenen das Leben zu erleichtern und ihre Situation zu verbessern. Und daher unterstützen wir diabetesDE gerne dabei, über Diabetes aufzuklären, die Zahl der Neuerkrankungen idealerweise einzudämmen und die Behandlungsoptionen zu verbessern.“

Wer selbst die Aktivitäten von ‚diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe‘ unterstützen möchte, kann seinen persönlichen Beitrag an die Bank für Sozialwirtschaft, IBAN DE59 1002 0500 0001 1888 00, BIC BFSWDE33BER, oder online unter www.diabetesde.org/spenden-menschen-diabetes leisten.

Spendenscheckübergabe auf der Diabetes Charity Gala 2019: Ann-Kathrin Trouillé von Almased mit Projektpate Kolja Kleeberg und Inka Bause, der Moderatorin der Veranstaltung von ‚diabetesDE‘. © diabetesDE/Deckbar